Brenda Z. Seligman

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Brenda Zara Seligman (geb. 1883; gest. 2. Januar 1965) war eine britische Ethnologin. Sie war die Frau von Charles Gabriel Seligman (1873–1940), mit dem sie einige Werke zusammen schrieb, die zu den Klassikern der ethnographischen Literatur gehören – Die Veddas (auf Sri Lanka) und Die heidnische Stämme des nilotischen Sudan.

Geburts- und Sterbedaten sind nicht verbürgt, es gibt mehrere Versionen.

Sie war das jüngste von 14 Kindern. Sie besuchte die Rodean School und das Bedford Collage, brach aber ihr Studium ab um 1904 (oder 1905) den britischen Mediziner C. G. Seligman zu heiraten, der sich nach ersten Expeditionen su den Torres-Strait-Inseln (1898) und nach Neuguinea (1904) anthropologischen Forschungen zugewandt hatte.[1] Sie wurde seine Mitarbeiterin und Co-Autorin, gemeinsam unternahmen sie fortan Forschungsreisen und Feldstudien. 1907/08 hielten sie sich im damaligen Ceylon auf und studierten die Kultur der Veddas, eines indigenen Volkes, welches als Ureinwohner der Insel gilt und heute vom Aussterben bedroht ist. Die Buchpublikation der Seligmans (1911) wird in der Britannica als Standardwerk bezeichnet. Es folgten langjährige Forschungsaufenthalte im Sudan (von 1909 bis 1912 und 1921/22), die im Jahre 1932 zur gemeinsamen Publikation des Bandes Pagan Tribes of the Nilotic Sudan führten.

1933 erhielt sie – als erste Frau – die Rivers-Gedenkmedaille des Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland.

Zur sechsten Auflage[2] der Notes and Queries des Royal Anthropological Institute in London 1951 schrieb sie das Vorwort.

Publikationen (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. Royal Anthropological Institute: C.G. Seligman, Sligs, abgerufen am 4. August 2024
  2. Digitalisat (6. A.)