Diskussion:Marmorhaus
Wäre es nicht sinnvoller den mageren Inhalt, aus dem sich auch keine Relevanz ableiten lässt, bei Ufa-Kinos unterzubringen und einen Redirect anzulegen? -- Sarion 11:40, 15. Dez. 2007 (CET)
- Das Kino ist schon genügend relevant für ein eigenes Lemma, muss allerdings noch deutlich ausgebaut werden. Derzeit habe ich genügend andere Baustellen, aber vielleicht so 2011;-) --ONAR 08:48, 5. Jan. 2008 (CET)
- Vielleicht sollte man dann aber in den Artikel reinschreiben (vielleicht sogar am Anfang), dass es sich um ein Kino handelt!! (nicht signierter Beitrag von 141.20.106.193 (Diskussion) 22:00, 1. Apr. 2012 (CEST))
- . Hätte man übrigens auch gleich selbst machen können :-) Erledigt--Detlef ‹ Emmridet › 09:46, 2. Apr. 2012 (CEST)
große Leinwand
[Quelltext bearbeiten]Besondere Bedeutung hat das Marmorhaus doch vor allem auch deshalb, weil es in den 70er Jahren in seinem (einzigen) Kinosaal – vor der Aufteilung in mehrere Säle – mit 70 m Breite die größte Kinoleinwand der Welt und aller Zeiten hatte. Warum steht das hier nicht? Auch ein Beleg wäre sicherlich nicht schlecht. Wer kann da was beisteuern? Viele Grüße! 95.113.113.38 13:50, 29. Nov. 2014 (CET)
Josef Fenneker
[Quelltext bearbeiten]Das Marmorhaus steht in ganz besonderer Weise für die Filmkultur der Weimarer Republik. Ein Grund sind insbesondere die zahlreichen herausragenden Filmplakate, die Josef Fenneker in seinem ganz eigenen expressiven Stil für das Marmorhaus gestaltete. Diese Marmorhaus-Plakate von Fenneker prägen das Bild vom deutschen Stummfilm-Plakat auch international entscheidend mit. (nicht signierter Beitrag von Schaubuden (Diskussion | Beiträge) 22:35, 6. Jul. 2022 (CEST))
ebenso erwähnenswert
[Quelltext bearbeiten]Neben dem Graphikkünstler Fenneker ebenso erwähnenswert wäre
Dr. Siegbert Goldschmidt, 25.09.1874 Berlin - 13.02.1938 Berlin-Charlottenburg. Er leitete von 1919 bis 1924 als Direktor das Lichtspieltheater 'Marmorhaus' am Kurfürstendamm.
Goldschmidt war indes nicht nur Geschäftsmann, sondern auch Musiker; von ihm sind Illustrationsmusik-Kompositionen und Dirigate zu Stummfilm-Aufführungen bekannt geworden, z.B. zu Richard Oswalds Verfilmung von “Hoffmanns Erzählungen” aus dem Jahr 1916, die 1921 wieder aufgeführt wurde.
Eine Besprechung der Erstaufführung teilt über den Einsatz der Musik darin mit: „Gewiss, auch die Mitwirkung der Musik hat zur Erhöhung des Eindrucks beigetragen, um so mehr als die Offenbachsche Hoffmann-Musik sehr geschickt von Direktor [Siegbert] Goldschmidt eingerichtet ist und vom verstärkten Orchester unter Leitung des Kapellmeisters A. Wolfheim außerordentlich feinfühlend und stilgerecht gespielt wurde.“ Vgl. staatsbibliothek-berlin.de
Im gleichen Jahr 1916 entstand auch die Musik zum ersten Teil der “Homunculus”-Reihe von Otto Rippert. Vgl. filmportal.de
Goldschmidts Name erschien regelmässig auch auf den Plakaten und den Zeitungsinseraten des 'Marmorhauses'. Vgl. Inserat im sozialdemokratischen "Vorwärts" vom 23.Februar 1919 für das 17. Harry Higgs-Abenteuer "Diskretion" mit Hans Mierendorff und das Drama "Der verlorene Sohn" von Friedrich Zelnik. Oder: Inserat im "Vorwärts" vom 4.Mai 1919 für "Berlins Tagesgespräch", das zweiteilige "sozialhygienische Filmwerk" von Richard Oswald "Die Prostitution".
Man könnte in ihm gewissermaßen ein europäisches Pendant zu dem amerikanischen Impresario und Kino-Manager Samuel L. Rothafel (eigtl. Rothapfel) sehen, dem Theaterdirektor des “Roxy”-Kinos in New York, in dem er auch für die angemessene musikalische Jllustration der aufgeführten Filme sorgte.
Literatur: u.a. Maren Dorner: Siegbert Goldschmidt 1874-1938 Berliner Kinounternehmer, auf S. 93-98 in: Irene Stratenwert mit Hermann Simon (Hrsg.): Pioniere in Celluloid. Juden in der frühen Filmwelt. Henschel, Berlin 2004, ISBN 3-89487-471-6.
MfG - - 2003:CD:3F20:E901:5D7E:18DB:7F29:69B6 12:41, 28. Dez. 2024 (CET)