Diskussion:Massengrab/Archiv

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Letzter Kommentar: vor 9 Jahren von Lektor w in Abschnitt Kriegsverbrechen
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Angebliche Seuchengefahr: stimmt nicht

Die WHO betont: »Leichen führen nach Naturkatastrophen nicht zu Epidemien«
Quelle: http://www.zeit.de/2007/18/Stimmts-Leichen
Vgl. auch en:Health_risks_from_dead_bodies 82.83.249.67 02:12, 29. Apr. 2007 (CEST)

Ich entferne jetzt mal den Unsinn, der bisher den Abschnitt "Naturkatastrophen" ziert:
Außerdem ist die Bestattung der sterblichen Überreste meistens ein Wettlauf gegen die Zeit, denn unter den klimatischen Bedingungen in Ländern der Tropen und Subtropen schreitet der Verwesungsprozess sehr viel rascher fort als unter mitteleuropäischen Breitengraden bekannt. Da die Ansteckungsgefahren von den Parasiten und Keimen auf den verwesenden Leichen herrühren, ist es wichtig, diese möglichst innerhalb von zwei, drei Tagen unter die Erde zu bringen. Ein Beispiel hierfür sind die Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 (und danach als ausgeblendeter Kommentar:) bei dem aufgrund der schieren Massen von Leichen und der Gefahr des Ausbruchs von Seuchen Massengräber ausgehoben wurden
Das stimmt einfach vorne und hinten nicht: die Gefahr, die von Leichen ausgeht, ist minimal; Parasitengefahr besteht keine, bei "Keimen" muss man unterscheiden: bei keiner der Arten steigt die Infektionsgefahr nach dem Tod, obwohl in den wenigen Stunden nach dem Tod die Ausschüttung etwa von Pockenviren (harmloser: Norovirus) oder Cholerabakterien weiter geht und durch die üblichen Folgen des Todes andere Ansteckungsszenarien relevant werden (Waschung des Toten etc.)
Dass Leichen schrecklich gefährlich sind, ist ein verbreiteter und leicht erklärlicher, aber trotzdem vollkommen falscher Volksglauben: nicht nur wird der Trauerprozess für Millionen von Familien dadurch erschwert, dass die Leiche unauffindbar irgendwo verscharrt wurde, es werden auch wertvolle Ressourcen für die Massenbestattung verwendet, statt damit sauberes Wasser, Zelte und Schutzimpfungen zu besorgen.
Selübma 19:33, 19. Nov. 2010 (CET)
Steht jetzt deutlich im Artikel mit zwei Belegen. Lektor w (Diskussion) 07:49, 23. Mai 2015 (CEST) erledigtErledigt
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Lektor w (Diskussion) 07:49, 23. Mai 2015 (CEST)

Unterscheidung

Fallen die Massengräber für Arme, die es seit der Antike (bspw. für Sklaven) und bis in die frühe Neuzeit gab (siehe Mozart) oder für die Toten der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg unter Naturkatastrophen oder Kriegsverbrechen? Küstenkind 18:29, 5. Mai 2007 (CEST)

Hat jetzt eine eigene Überschrift: „Bestattung armer Menschen“. Lektor w (Diskussion) 05:14, 23. Mai 2015 (CEST) erledigtErledigt
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Lektor w (Diskussion) 07:49, 23. Mai 2015 (CEST)

Kriegsverbrechen

Der Abschnitt ist sehr eigenartig geschrieben. Blumig, in Nebensätzen verrennend und spekulativ. Beispiele:
Menschenunwürdig sind ethnische Säuberungen wohl genrell, auch wenn die Opfer ihre Gräber nicht ausheben müssen, oder? "Ebenso hat in Deutschland erst die durch viele Städte gehende Wehrmachtsausstellung zu den Verbrechen der Wehrmacht von Hannes Heer über 50 Jahre nach den Geschehnissen auch jenseits der Fachkreise zu einer breiten Diskussion über die unzähligen verbrecherischen Massengräber geführt"
Verbrechen der Wehrmacht von Hannes Heer? Nein, Hannes Heers Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" ist gemeint.
"Verbrecherische Massengräber"? Waren die Täter nicht die Verbrecher? --93.129.96.217 23:57, 20. Dez. 2011 (CET)

Stil wurde durch Straffung verbessert. Die Sätze, der vermutlich mit „spekulativ“ gemeint waren, habe ich gelöscht.
Die beiden angesprochenen Grammatik-Probleme wurden korrigiert. Lektor w (Diskussion) 07:45, 23. Mai 2015 (CEST) erledigtErledigt

Es geht doch nicht nur um Kriegsverbrechen, sondern allgemein um Massenmorde totalitärer Regimes. Zum Beispiel fehlt im Artikel völlig ein Verweis auf die Massenmorde während des Stalinismus. In einer der grössten Hinrichtungsstätten, in Butowo, wurden alleine während der "grossen Säuberung" 1935-38 über 20.000 (in Worten zwanzigtausend) Menschen erschossen und in mehreren Massengräbern verscharrt, die teilweise von den Opfern selber ausgehoben werden mussten. Auch die Massenhinrichtunge von Juden in der Ukraine durch Einsatzgruppen der deutschen Polizei während des Zweiten Weltkrieges ( Babij Jar als Beispiel ) müssen hier genannt werden. --Ischtiraki (Diskussion) 16:50, 15. Aug. 2014 (CEST)

Richtig. Ich habe den Abschnitt umbenannt in „Opfer von Massenmorden“ und zuerst die totalitären Regime angesprochen, mit Butowo als Beispiel. Man kann hier nur mit einzelnen Beispielen arbeiten, es gab ja unzählige Massaker und viele Gewaltregime in der Geschichte.
Es geht hier um das Thema Massengrab, nicht um eine Auflistung oder Erwähnung besonders großer Massaker. Das ist die Aufgabe anderer Artikel.
Im Artikel Babyn Jar ist von Gräbern eigentlich gar nicht die Rede, deshalb habe ich dies nicht mit aufgenommen. Die Verbrechen der Wehrmacht sind ja verlinkt, das ist bezüglich des Zweiten Weltkriegs die Hauptsache. Lektor w (Diskussion) 07:45, 23. Mai 2015 (CEST) erledigtErledigt
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Lektor w (Diskussion) 07:49, 23. Mai 2015 (CEST)