Erzbistum Dhaka

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Erzbistum Dhaka
Basisdaten
Staat Bangladesch
Diözesanbischof Bejoy Nicephorus D’Cruze OMI
Weihbischof Subroto Boniface Gomes
Emeritierter Diözesanbischof Patrick Kardinal D’Rozario CSC
Emeritierter Weihbischof Theotonius Gomes CSC
Gründung 1850
Fläche 12.500 km²
Pfarreien 29 (2021 / AP 2022)
Einwohner 24.986.650 (2021 / AP 2022)
Katholiken 85.014 (2021 / AP 2022)
Anteil 0,3 %
Diözesanpriester 56 (2021 / AP 2022)
Ordenspriester 63 (2021 / AP 2022)
Katholiken je Priester 714
Ordensbrüder 189 (2021 / AP 2022)
Ordensschwestern 355 (2021 / AP 2022)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Bengalisch
Kathedrale Kathedrale zur unbefleckten Empfängnis
Suffraganbistümer Bistum Dinajpur
Bistum Mymensingh
Bistum Rajshahi
Bistum Sylhet
Die 1993 erbaute Kathedrale zur unbefleckten Empfängnis in Dhaka

Das Erzbistum Dhaka (lat.: Archidioecesis Dhakensis) ist eine Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche in Bangladesch mit Sitz in Dhaka.

Vorläufer des heutigen Erzbistums Dhaka ist das 1834 durch Papst Gregor XVI. eingerichtete Apostolische Vikariat Bengalen, das 1850 von Pius IX. in Apostolisches Vikariat Ostbengalen umbenannt und am 1. September 1886 durch Leo XIII. zum Bistum Ostbengalen erhoben wurde. 1887 erfolgte die Umbenennung in Bistum Dacca. Pius XII. erhob das Bistum am 15. Juli 1950 zum Erzbistum, am 19. Oktober 1982 wurde der Name Dacca in Dhaka geändert.

Aus Gebietsabtretungen des Erzbistums entstanden 1927 das Bistum Chittagong, 1952 die Apostolische Präfektur Haflong und 2011 das Bistum Sylhet.

Der Erzbischof von Dhaka war bis zum Februar 2017 Metropolit für ganz Bangladesch. Mit der Errichtung der Kirchenprovinz Chittagong und der Erhebung des Bistums Chittagong zum Erzbistum wurden diesem die bisherigen Suffragane Barisal und Khulna unterstellt.[1]

Einzelnachweise

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  1. Erezione della Provincia Ecclesiastica di Chittagong (Bangladesh) e nomina del primo Arcivescovo Metropolita. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 2. Februar 2017, abgerufen am 2. Februar 2017 (italienisch).