Franz Winzinger
Franz Winzinger (* 22. Juli 1910 in Hofberg/Niederbayern; † 8. September 1983 in Regensburg) war ein deutscher Maler, Kunsthistoriker, Restaurator und Hochschullehrer.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Franz Winzinger war Sohn eines Gastwirts. Sein Abitur machte er 1930 in München. Er studierte dann Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München und nebenbei Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule München (THM) und an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). 1940 promovierte er erstmals bei Hans Karlinger an der THM.
Nach Kriegsteilnahme im Zweiten Weltkrieg geriet er in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung habilitierte er 1956[1] an der Universität Erlangen.
Ab 1953 lehrte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Regensburg, ab 1957 als Privatdozent und dozierte von 1954 bis 1979 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.[2]
Winzinger verfasste mehrere Schriften, unter anderem über Adi Holzer, Albrecht Altdorfer, Albrecht Dürer, Katsushika Hokusai, Toshusai Sharaku, Martin Schongauer und den Meister von Mühldorf. Seine eigenen Bilder werden noch heute gehandelt.[3] In den 1960er, 1970er und 1980er Jahren machte er sich als Kunstsammler einen Namen.[4]
Ehrungen und Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Winzinger war Ehrenmitglied zahlreicher in- und ausländischer Akademien.[2]
- 1965: Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse[5]
- 1971: Kulturpreis Ostbayern[5]
- 1974: Akademie-Medaille für besondere Verdienste, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg[5]
- 1975: Albertus-Magnus-Medaille, Stadt Regensburg[6]
- 1977: Bundesverdienstkreuz[5]
- 1980: Kulturpreis der Stadt Regensburg[7]
- Benennung Franz-Winzinger-Weg in Regensburg Königswiesen[8]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Winzinger: Maler, Forscher, Sammler; Arbeiten aus 50 Jahren (Ausstellungskatalog). Städtische Galerie Regensburg (Hrsg.), 1980.
- Jörg Traeger: Prof. Dr. Franz Winzinger 70 Jahre. In: Regensburger Universitätszeitung. Juli 5/1980, S. 5–6.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Winzinger, Franz, Institute for Advanced Study.
- ↑ a b Franz Winzinger, Haus der Bayerischen Geschichte.
- ↑ Franz Winzinger „Sommerblumen“ (Aquarell), lot-tissimo.
- ↑ Das Prechtl-Kabinett hat Zuwachs erhalten – Fünf neue Grafiken des Künstlers im Stadtmuseum – Werke entstammen der Sammlung Winzinger, Regensburg ( vom 13. Mai 2015 im Internet Archive), Amberg.de Nr. 26/2010, 9. Februar 2010.
- ↑ a b c d Redaktionsbüro Harenberg: Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Mit über 400 Fotos. Droemer Knaur, München/Zürich 1979, ISBN 3-426-07604-7, Winzinger, Franz, S. 493.
- ↑ Albertus-Magnus-Medaille, Stadt Regensburg.
- ↑ Kulturpreis, Stadt Regensburg.
- ↑ Franz-Winzinger-Weg, MeineStadt.de.
Personendaten | |
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NAME | Winzinger, Franz |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Kunsthistoriker, Restaurator und Hochschullehrer |
GEBURTSDATUM | 22. Juli 1910 |
GEBURTSORT | Hofberg, Niederbayern |
STERBEDATUM | 8. September 1983 |
STERBEORT | Regensburg |
- Kunsthistoriker
- Kunstsammler
- Restaurator
- Maler (Regensburg)
- Hochschullehrer (Philosophisch-Theologische Hochschule Regensburg)
- Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg)
- Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Träger des Kulturpreises der Stadt Regensburg
- Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
- Träger des Bundesverdienstkreuzes
- Deutscher
- Geboren 1910
- Gestorben 1983
- Mann