Gmina Rząśnia
Gmina Rząśnia | ||
---|---|---|
Basisdaten | ||
Staat: | Polen | |
Woiwodschaft: | Łódź | |
Powiat: | Pajęczański | |
Geographische Lage: | 51° 13′ N, 19° 2′ O | |
Höhe: | 220 m n.p.m. | |
Einwohner: | s. Gmina | |
Postleitzahl: | 98-332 | |
Telefonvorwahl: | (+48) 49 | |
Kfz-Kennzeichen: | EPJ | |
Wirtschaft und Verkehr | ||
Straße: | DW483 Łask–Częstochowa | |
Eisenbahn: | (Wyczerpy–Chorzew Siemkowice) | |
Nächster int. Flughafen: | Łódź | |
Gmina | ||
Gminatyp: | Landgemeinde | |
Gminagliederung: | 15 Schulzenämter | |
Fläche: | 86,12 km² | |
Einwohner: | 4924 (31. Dez. 2020)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 57 Einw./km² | |
Gemeindenummer (GUS): | 1009052 | |
Verwaltung | ||
Wójt: | Tomasz Stolarczyk | |
Adresse: | ul. Kościuszki 16 98-332 Rząśnia | |
Webpräsenz: | rzasnia.pl |
Die Gmina Rząśnia ist eine Landgemeinde im Powiat Pajęczański der Woiwodschaft Łódź in Polen. Sie hat etwa 5000 Einwohner. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf mit etwa 1130 Einwohnern.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt im Süden der Woiwodschaft. Die Kreisstadt Pajęczno liegt zehn Kilometer südwestlich, Bełchatów 30, Łódź 80 Kilometer nordöstlich und Częstochowa 50 Kilometer südlich. Nachbargemeinden sind Rusiec im Nordwesten, Szczerców im Norden, Sulmierzyce im Osten, Pajęczno im Süden und Kiełczygłów im Westen. Die Gemeinde hat eine Fläche von 86,1 km², von der 80 Prozent land- und 13 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden. Ihr Gebiet ist mit etwa 57 Einwohnern/km² dünn besiedelt.[2] Der Norden und Osten der Gemeinde ist vom Braunkohletagebau geprägt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet gehörte zwischen 1939 und 1945 zum Landkreis Welun im Reichsgau Wartheland. Die Orte erhielten in dieser Zeit deutsche Ortsnamen.[3][4] Die Landgemeinde Rząśnia wurde 1954 in Gromadas aufgelöst und zum 1. Januar 1973 als aus Gromadas wieder errichtet. Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Piotrków. Der Powiat Radomszczański war in dieser Zeit aufgelöst. Die Landgemeinde kam 1999 an den Powiat Pajęczański der Woiwodschaft Łódź. Wójt ist Tomasz Stolarczyk (2024).[5]
Gliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Rząśnia gehören 14 größere Dörfer mit 15 Schulzenämtern (sołectwa). Suchowola hat zwei Schulzenämter. Kleinere Dörfer und Siedlungen sind den Ämter zugeordnet:[6]
- Rząśnia (1943–1945 Ronsau[4])
- Augustów
- Będków (1943–1945 Bendkau[4])
- Biała (1943–1945 Weißadel[4])
- Broszęcin mit Kolonia Broszęcin
- Gawłów (1943–1945 Gauland[4])
- Kodrań mit Kopy
- Marcelin mit Krysiaki
- Rekle (1943–1945 Reckenfeld[4])
- Stróża (1943–1945 Wächtern[4]) mit Ścięgna
- Suchowola Wieś, ein Ortsteil von Suchowola (1943–1945 Dürrbusch[4])
- Suchowola-Majątek, ein Ortsteil von Suchowola
- Zabrzezie (1943–1945 Birkweiler[4])
- Żary (1943–1945 Sohr[4]) mit Rychłowiec
- Zielęcin (1943–1945 Seeling[4])
Die Ortschaft Zabrzezie wurde durch den Braunkohletagebau Kopalnia Węgla Brunatnego Bełchatów (KWB Bełchatów) der PGE zur Wüstung. Eine weitere Wüstung ist Krysiaki.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Woiwodschaftsstraße DW483 führt von Łask an der Schnellstraße S8 über Zielęcin im Osten der Gemeinde und Nowa Brzeźnica an der Landesstraße DK42 nach Częstochowa.[2]
Der nächste Bahnhof ist Chorzew Siemkowice bei Siemkowice an den Bahnstrecken Chorzów–Tczew und Wyczerpy–Chorzew Siemkowice. Der Personenverkehr an letzterer mit der Bahnstation Biała Pajęczańska in Biała wurde 2009 eingestellt.[2]
Der nächste internationale Flughafen ist Łódź.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webpräsenz der Landgemeinde (polnisch)
- Biuletyn Informacji Publicznej der Landgemeinde (BIP, polnisch)
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2020. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,72 MB), abgerufen am 12. Juni 2021.
- ↑ a b c regioset.pl: Daten zur Gemeinde, polnisch, abgerufen am 12. Mai 2024.
- ↑ Vgl. Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland, Nr.62 vom 18. Mai 1943.
- ↑ a b c d e f g h i j k Deutsche Heereskarte - Litzmannstadt ( vom 11. September 2012 im Webarchiv archive.today) (17,4 MB)
- ↑ rzasnia.pl: Władze Gminy Rząśnia. Polnisch, abgerufen am 12. Mai 2024.
- ↑ rzasnia.pl: Sołectwa w Gminie Rząśnia. Polnisch, abgerufen am 12. Mai 2024.