Diskussion:Hessen (Osterwieck)

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Letzter Kommentar: vor 9 Jahren von Okernick in Abschnitt Hessendamm
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selbst verfasster Text, erändert nach meiner privaten HP http://elm-asse-kultur.de (JBO 2003)

Winnigstedt, Mattierzoll, Hessen

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Unter Winnigstedt steht einiges über Mattierzoll und den Grenzpunkt Mattierzoll/Hessen. Vielleicht mag das mal jemand zusammen- bzw. auseinandersortieren, der sich in der Ecke auskennt? Und vielleicht lässt sich das noch mit dem Artikel über Hessen abgleichen?

Gruß aus dem Rheinland -- Liondancer

Ostfalenführer Hessi

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Ernst Witte schreibt in seiner Übersetzung "Das Leben der Liutbirg" (Leipzig 1944)S. 9, dass Hessi, dux Ostfalorum, 775 [nach Treffen mit Karl dem Großen in Ohrum an der Oker] sich taufen lässt, [782] zum Grafen im Harzgau eingesetzt wird [nach Annales regni Frankorum], 804 stirbt und durch seine Tochter Gisela in Wendhusen (heute Thale) begraben wurde. S. 33 ergibt sich, dass die Verwalterin des Familienbesitzes Liutbirg (von Hessis Tochter Gisela einghesetzt) viele Tagesreisen unterwegs ist, um die Familiengüter zu besuchen. Für damaligen weitgestreuten Besitz sind Hessen (-heim) und Wendhusen nahe beieinander. So auch Heinz und Birgit Behrens in ihrer "Geschichte des Klosters Wendhusen ..." (Quedlinburg 2009), S. 24. Ottokar Menzel (latein) "Das leben der Liutbirg. Eine Quelle zur Geschichte der Sachsen in karolingischer Zeit, (Leipzig 1937, S. 2 f. schreibt, Hessi habe zum Schluss als Mönch in Fulda gelebt, die Familie habe [vermutlich aus Besitz des Schwiegersohns Graf Unwan in der Nähe von Fulda gelegen] Besitz an das Kloster Fulda geschenkt . [Er war wohl überzeugter Christ in der damaligen Form.]

Der Schluss, Hessenheim sei der Stammsitz des Hessi gewesen, ergibt sich aus der offensichtlichen Königsnähe der Familie, sie sind überhaupt die ersten, die nach den Königen ein Kloster stiften (königsgleich) und dass Karl der Große 792 gerade Seligenstadt (Osterwiek)zum Missionsstützpunkt und 804 zum Bistum macht. Dies wird er mit dem eingesetzten Grafen des Harzgaus abgesprochen haben und das überaus wichtige Zentrum natürlich dessen Schutz, am besten in dessen Nähe, anvertraut haben. Zudem sind keine weiteren "Hessen" im Harzgau bekannt. Wenn Hessi mit dem Stammesnamen der Hassen, Hessen zu tun hat, erklärte sich auch dessen Königstreue. Auch Wendhusen ist ein fränkischer Ortsname (sonst thüringisch stede oder stad, warnisch-anglisch lebe, leben, sächsisch heim)

Manfred Linck (nicht signierter Beitrag von 217.186.94.142 (Diskussion) 12:36, 31. Mai 2015 (CEST))Beantworten

Wenn das noch allgemeinverständlich im Artikel zu lesen wäre, wäre es gut. --AxelHH (Diskussion) 13:20, 31. Mai 2015 (CEST)Beantworten

Hessendamm

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Gibt es eigentlich Erkenntnisse aus der Hünenburg bei Watenstedt über die damals möglicherweise vorhandene Querung des Großen Bruchs, dem Hessendamm? --Okernick (Diskussion) 18:46, 31. Mai 2015 (CEST)Beantworten