St.-Marien-Hospital Friesoythe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
St.-Marien-Hospital Friesoythe
Trägerschaft Stiftung St.-Marien-

Stift Friesoythe

Anschrift St.-Marien-Straße 1

26169 Friesoythe

Bundesland Niedersachsen
Staat Deutschland
Funktionen Grundversorgung,

Regelversorgung

Betten 115
Ärzte 38
Pflegekräfte 105
Gründung 1867
Website https://www.marienstift-

friesoythe.de/st-marienhospital/

Das St.-Marien-Hospital Friesoythe ist eine Einrichtung der kirchlichen Stiftung St.-Marien-Stift Friesoythe. Das Krankenhaus im westlichen Niedersachsen entwickelte sich als gemeinnützige GmbH zu einem wohnortnahen Gesundheitszentrum in Friesoythe.[1]

Nach der Devise „Nah am Menschen“ bietet das St.-Marien-Hospital Friesoythe eine wohnortnahe Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung im nördlichen Landkreis Cloppenburg.[2]

Das Krankenhaus ist ein wichtiges Element vom St.-Marien-Stift Friesoythe, zu dem außerdem ein Alten- und Pflegeheim, ein ambulanter Pflegedienst, mehrere Facharzt-Praxen sowie eine Tagespflege gehören.

Das St.-Marien-Stift wurde 1867 vom damaligen Pfarrer Johann Bernhard Oldenburg als katholische Stiftung zur Heilung und Verpflegung von kranken und hilfsbedürftigen Menschen in der Region Friesoythe gegründet. Seit 1867 musste das Stift durch zahlreiche Anbauten und Vergrößerungen des Personals erheblich erweitert werden.

In der Gegenwart ist das Hospital in Friesoythe eine gemeinnützige GmbH mit 115 Betten.[3] Jährlich werden rund 5.500 Patienten stationär und ca. 12.500 ambulant von etwa 40 Ärzten und über 100 Pflegekräften behandelt (Stand: 26. Oktober 2023). Leider wurde aus Personalmangel die Friesoyther Entbindungsstation am 31. Oktober 2021 geschlossen.[4] Die schwangeren Frauen müssen jetzt andere Krankenhäuser und vor allem die Kliniken für Geburtshilfe in Oldenburg oder im St. Josefs-Hospital Cloppenburg wählen. Insgesamt hat das Krankenhaus eine große wirtschaftliche Bedeutung für Friesoythe und zählt zu den größten Arbeitgebern der Region.

Das St.-Marien-Hospital Friesoythe umfasst die nachfolgend aufgeführten Kliniken[5] und Kompetenzzentren[6] (Stand: Januar 2025).

Medizinische Versorgungszentren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An das Krankenhaus in Friesoythe angegliedert wurden mehrere Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Behandlung.[7] Diese medizinischen Versorgungszentren sind vor allem Privatpraxen von Fachärzten, die auch in der Klinik arbeiten. Dabei werden die zunächst ambulanten Patienten bei ihren eventuell notwendigen stationären Aufenthalten im Hospital von denselben Ärzten behandelt. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Facharzt-Praxen (Stand: Januar 2025):

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Bernd Wessels: Unser Krankenhaus. In: St.-Marien-Hospital Friesoythe. 2025, abgerufen am 2. Januar 2025.
  2. Thomas Horster-Möller: Profil vom St.-Marien-Hospital Friesoythe. In: Kliniken.de. 2024, abgerufen am 2. Januar 2025.
  3. Karsten Brucker: St.-Marien-Hospital Friesoythe. In: Techniker-Krankenkasse. 26. Oktober 2023, abgerufen am 2. Januar 2025.
  4. Eva Dahlmann-Aulike: Friesoyther Entbindungsstation wird geschlossen. In: Nordwest-Zeitung. 20. September 2021, abgerufen am 2. Januar 2025.
  5. Franz Antwerpes u. a.: Definition Klinik. In: Flexikon Doccheck. 2024, abgerufen am 2. Januar 2025.
  6. Harald Clade: Begriffliche Klarstellung: Wann ein „Zentrum“ ein Zentrum ist. In: Deutsches Ärzteblatt. 2012, abgerufen am 2. Januar 2025.
  7. Bernd Wessels: Unsere Facharzt-Praxen. In: St.-Marien-Hospital Friesoythe. 2024, abgerufen am 2. Januar 2025.